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Oberliga-Aufstieg perfekt

Oberliga-Aufstieg ist perfekt – ml. C der HSG Verden-Aller nun im Oberhaus
Nachdem sich die Verdener Handballer souverän für die Landesliga qualifiziert hatten, fand nun am vergangenem Sonntag ihr Aufstiegsturnier zur Oberliga statt. Als Ausrichter (eines von insgesamt 6 Turnieren) trafen die Schützlinge vom Trainergespann Sven Klaasen und Lars Blatt in ihrer Aller-Weser-Halle auf die Mannschaften SG HC Bremen/Hastedt, TvdH Oldenburg, HSG Delmenhorst und SG Adendorf/Scharnebeck. „Das ist eine Hammergruppe, wo sich eine der 3 Top-Teams nur mit dem dritten Platz begnügen und über die zweiten Runde gehen muss“. Gemeint ist der Drei-Kampf zwischen Verden, Bremen und Oldenburg um die beiden Direktaufstiegs-plätzen. Die rund 200 Zuschauer sahen starken Jugendhandball und 3 Top-Spiele, die an Dramatik und Spannung kaum zu toppen waren. Die Entscheidung um den Aufstieg fiel daher auch quasi erst in den letzten Sekunden des letzten Turnierspieles zwischen Verden und Oldenburg. Bild könnte enthalten: 16 Personen, Personen, die lachen Der Spielplan sah vor, dass es gleich zu Beginn zum Top-Derby der Domstädter gegen den HC Bremen kam. Zunächst hatten die Hansestädter die Nase vorn (0:2, 2 Min.), doch mit zunehmender Spieldauer dominierten die spielerisch cleveren Verdener das Geschehen (5:4, 8:6 und 10:8, 22. Min) und belohnten ihre tollen Fans mit einem sehr wichtigen und verdienten 11:10-Erfolg. „Wie haben die bessere Mannschaftsleistung gezeigt“, so die HSG-Coaches. Nach klaren Siegen über die HSG Delmenhorst (14:9) und die SG Adendorf/Scharnebeck (17:7) führten die Verdener Jungs die Zwischentabelle mit 6:0 Punkte zwar an, aber das sagte noch gar nichts aus, da noch die beiden Spiele Bremen- Oldenburg und Oldenburg- Verden ausstanden. Da sowohl der HC Bremen und auch der TvdH ihre restlichen Spiele klare gewannen, kam es nun zu den beiden „Alles-oder-Nichts-Spielen“. Als erstes lieferten sich die Bremer und die Oldenburger eine nervenaufreibende Begegnung. „Ein Unentschieden würde uns schon zum direkten Aufstieg reichen“, hofften die Verdener. Aber diesen Gefallen taten ihnen die Bremer nicht, denn sie bezwangen die Oldenburger hauch dünn mit 12:11. Somit war alles wieder offen im Aufstiegsrennen. So kam es im letzten Spiel zum absoluten Show-Down zwischen den Reiterstädtern und den Gästen vom Turnverein vor dem Haarentor (TvdH). Allen Beteiligte kannten die Konstellation um des Endergebnis: den Verdenern würde maximal eine 1-Tore-Niederlage reichen, um Gruppenersten zu bleiben, da sie beim Dreier-Vergleich das um 1 Tor !! bessere Torverhältnis ALLER Turnierspiele hätten, Oldenburg wäre nur Dritter, da sie im direkten Vergleich gegen Bremen verloren hatten. Die Spannung in der Halle war komplett zu spüren, mit Anpfiff wich sie dann dem lautenstarken Anfeuern beider Fangruppen. Oldenburg hatte den viel besseren Start, da die jungen Verdener nicht nur zu nervös agierten sondern auch die Abwehr ungewohnte Schwächen zeigte und die Keeper keine Hand an die Bälle bekamen. (0:2, 2:4, 5:9, 10. Min). Aber sie steckten nicht auf und kämpften sich bis zur Halbzeit wieder auf 7:9 heran. Der TvdH hielt aber dagegen und nach dem 11:8 (18. Min.) träumten die Oldenburger wohl schon vom Aufstieg. Aber die HSG-Spieler ließen das nicht zu. Angefeuert von ihren vielen Fans zahlte sich nun auch ihre starke Kondition aus – die Abwehr stand jetzt bärenstark und Keeper Bastian Clasen zeigte wieder seine ganze Klasse. Angeführt vom glänzend aufgelegten Spielmacher Tom Lasse Blatt erzielten Louis Beyer, Nick Jäger und Lasse Metzing den viel umjubelten 11:11-Ausgleich (21. Min). Aber Oldenburg kam zurück 12:11 (24. Min.). Nun war die Aller-Weser-Halle ein wahres Tollhaus. Als Nick Jäger dann 40 Sekunden vor Ende eiskalt von Linksaußen zum erneuten Ausgleich 12:12 traf, bebte die Halle. Auch als Oldenburg noch mal zum 13:12-Endstand nachlegte, war es egal – der Oberliga-Aufstieg war perfekt und durch die Halle hörte man die Verdener rufen „ Oberliga, Oberliga hey hey,..“